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Pkw-Überlassung an Ehefrau bei Minijob

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Verträge mit nahen Angehörigen sind steuerlich nur anzuerkennen, wenn sie nach Inhalt und tatsächlicher Durchführung dem entsprechen, was zwischen Fremden üblich ist. Im vorliegenden Fall führte der Steuerpflichtige einen Einzelhandel und stellte seine Ehefrau auf geringfügiger Basis für 9 Stunden als Büro- und Kurierkraft an. Die Ehefrau erhielt zur freien Verfügung ein Fahrzeug (Bruttolistenpreis € 38.500). Der BFH hat entschieden, dass grundsätzlich der steuerlichen Anerkennung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses nicht entgegen steht, dass dem Arbeitnehmer-Ehegatten ein Firmenfahrzeug zur privaten Verwendung überlassen wird. Die Nutzungsüberlassung muss aber fremdüblich ausgestaltet sein. Je geringer der Gesamtvergütungsanspruch des Arbeitnehmers, desto eher erreicht der Arbeitgeber die Risikoschwelle, nach der die Fahrzeugüberlassung nicht mehr wirtschaftlich ist. Im zu entscheidenden Fall war die Überlassung des Fahrzeugs fremdunüblich und deshalb steuerlich nicht anzurerkennen. 

BFH Urteil v. 10.10.2018 - X R 44-45/17 -

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