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Keine Kundenzufriedenheitsbefragung per Mail

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BFH Zweifel an Zinshöhe für Nachzahlungszinsen

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Einwurf-Einschreiben ist ein eingeschriebener Brief

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Vermieter kann neue Einbauküche auf 10 Jahre abschreiben

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Kein zweiter "Emmely"-Fall, 40 Jahre Betriebszugehörigkeit schlagen Einkaufen während der Arbeitszeit

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ARBEITSRECHT

Die Arbeitnehmerin war 38 Jahre bei dem Arbeitgeber, einem Warenhaus, tätig. Sie war freigestellte Betriebsratvorsitzende und mit 60% schwerbehindert. Nach Abschluss einer neuen Arbeits- und Betriebsordnung, die die Arbeitnehmerin sogar mit verhandelte und unterzeichnete, kaufte sie in mehreren Fällen während ihrer Arbeitszeit ein. Sie zeigte nach Aufdeckung keine Reue und drohte dem Arbeitgeber mit der Presse. Das LAG Rheinland-Pfalz entschied, dass die fristlose Kündigung nicht gerechtfertigt ist. Die Vorfälle sind nicht geeignet das Vertrauen des Arbeitgebers in die Arbeitnehmerin unwiederbringlich zu zerstören. Der Ausspruch der fristlosen Kündigung ist unverhältnismäßig. 

Beschluss des LAG Rheinland-Pfalz v. 24.10.2017 - 8 TaBV 19/17 - 

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